RÜGEN-online-LOGO
email

www.rügenonline.info

©mmedia travel

Sassnitz-Hafeneinfahrt


Rügen für Kinder


Seniorenfreundlich


Anreise
planen >>


Touristische Attraktionen >>


Rügens
Gemeinden
>>


Wirtschaft und Produkte >>


Flora und Fauna >>



Pfeil
Pfeil
Pfeil
Pfeil
Pfeil
Pfeil
Pfeil
Pfeil
Pfeil
Pfeil
Pfeil
Pfeil

Bergen

Sassnitz

Putbus

Ostseebad Binz

Hiddensee

Garz

Südwestrügen

Gingst

Wittow

Jasmund

Bergen-Land

Mönchgut-
Granitz


Sassnitz: immer was los

 

Fährt man in die Stadt Sassnitz begeistert der erste Anblick kaum den Besucher. Links Schrebergärten und Häuserzeilen der 50er oder 60er Jahre (nach und nach saniert) und rechts die Tankstelle sowie flache Gewerbe-
bauten. Fährt man weiter, findet man es durchaus interessant, wie sich die einst “nördlichste Stadt der DDR” gewandelt und entwickelt hat. Auf dem schmalen Streifen zwischen Ostsee und nördlich anschliessen-
den Kreidebergen hat Sassnitz keine grosse Wahl und musste sich statt in die Breite mehr in die Länge ausdehnen.
Trotz sturmanfälliger Lage entwickelte sich Sassnitz zum führenden Fischereihafen Rügens. Per Eisenbahn (von Bergen seit 1891 erreichbar) kamen um die Jahr-
hundertwende die Kurgäste, um im Modebad Rügens zu weilen. Leider konnte Sassnitz nie zum Ostseebad ernannt werden, da der hierfür wichtige Sandstrand fehlte. Steiniger Strand mit Geröll und grossen Steinblöcken bieten kein Badevergnügen. Damals wurde zwar in den üblichen Badeanstalten Sand aufgeschüttet, doch die Sturmfluten rissen diesen regelmässig wieder weg. Anfang der dreissiger Jahre erlahmte dann doch die menschliche Energie und somit erlosch der Badetourismus in Sassnitz ganz. Die Bade-
anstalten mussten dem Freibaden weichen und die Badegäste bevorzugten nun das Ostseebad Binz mit herrlichem Sandstrand.

Der Krieg kam. Sassnitz wurde als einziger Ort auf Rügen bombardiert. Nach 1945 begann man mit dem Aufbau der Stadt. Im Blickpunkt standen vor allem die Fischproduktion und der Transportverkehr nach Schweden.

In Sassnitz konnte man noch mehr Geschichte “sehen”. Die Lenin-Gedenkstätte zum Beispiel. In einem königlich-preussischen Reisezugwagen (östlich des Bahnhofs) war das Mini-Museum untergebracht. Lenin reiste in einem solchen Wagen am 12. April 1917 aus der Schweiz kommend, über Sassnitz und Schweden nach Russland, um dort die Oktoberrevolution mit vorzubereiten.
Nach der Wende kam der Wagen nach Nürnberg und steht heute in Potsdam (Kaiserbahnhof).
 


Königlicher Spaziergang

Vom Sassnitzer Kurplatz, am Ende der Strandpromenade, gehts auf steinigem Strandweg an den schroffen Ausläufern der Stubnitz vorbei zum etwa sechs Kilometer entfernten Königsstuhl. Auf diesem Weg passiert man einen eiszeitlichen Findling.
Klein Helgoland wird der 41 m³ grosse Granitblock genannt.
Kurz danach sieht man den hochführenden Pfad, der zur Waldhalle führt. Diesen Pfad sollten nur trittsichere und schwindelfreie Wanderer wagen. Oben angekommen, kann man nach einem Imbiss den Hochuferweg
begehen um dann zum Königsstuhl zu gelangen.
 


Verträumte Altstadt Sassnitz

Sassnitz-Altstadt

Bevor man in Richtung Altstadt geht, kommt man am Hotel-Hochhaus “Rügenhotel” vorbei. 1969 erbaut, beeindrucken zwar die 270 Betten, der fantastische Meer-und Hafenblick sowie der Blick aus dem Café im neunten Stock, jedoch ist das Hotel architektonisch nicht erwähnenswert.
In der untersten Etage kann man hervor-
ragend speisen.
Gegenüber des Hotels prägt die Rügen-
galerie
mit Geschäften, gesundheitlichen und gastronomischen Einrichtungen das neue Sassnitzer Stadtbild. Auch die Sassnitzer Poststelle befindet sich heute in der Galerie.
Neben der alten Post auf der Hauptstrasse ist das Rathaus. Es wurde saniert. Sehenswert ist das Treppenhaus, welches nach wie vor gern als Ambiente für Hochzeitsbilder genutzt wird.

Die Altstadtsanierung in Sassnitz hatte grossen Erfolg. Engverwinkelte, zum Ufer stark abfallende Gassen und viele Treppen erinnern an ein verträumtes Fischerdorf. Die weiss getünchten Fassaden und die Architektur im Bäderstil verstreuen einen leichten mediterranen Hauch. Neben den vielen, fast vollständig in ursprünglicher “Bäderarchitektur” wieder neu errichteten Villen befinden sich zahlreiche gastro-
nomische Einrichtungen, wie Brasserie, Bierkneipen, Cocktailbar, Cafés und Restaurants in der Altstadt.
In wenigen Gehminuten erreichen Sie die Promenade.

Die historische Altstadt von Sassnitz liegt unmittelbar am Nationalpark Jasmund und an der Ostsee. Von hier aus können Sie herrliche Spaziergänge durch die Stubnitz (National-
park) unternehmen.

Auf dem Weg zum Bahnhof erkennt man rechter Hand in den Krampaser Bergen einen der drei ehemaligen Kreidebrüche. Rügener Kreide wird seit 1962 im naheliegenden Kreidewerk Klementelvitz aufbereitet.
 


GastroGuide

Dort wo noch einheimische Gerichte auf den Tisch kommen!


© mmedia travel 2008-2011. Alle Rechte vorbehalten.

Home Rügen-Buch Online  |  Impressum